Lernen Sie uns kennen


Patienten

Gemeinschaftspraxis

Dr.med. Dr.med.dent. Ekert und Dr.med. Dr.med.dent. Gnoth

KZV

Patienteninformation

Aufklärungsgespräch

Vor jedem chirurgischen Eingriff – ob klein oder groß – werden Sie von uns über das Vorgehen informiert und aufgeklärt.
Dabei haben Sie selbstverständlich Zeit und Gelegenheit, die für Sie bedeutsamen Fragen zu stellen. Wir sind bemüht, Sie Ihnen in verständlicher Weise zu beantworten.

Bitte denken Sie daran, nüchtern zu kommen und eine Begleitperson zu fragen, Sie nach dem Eingriff abzuholen, sollte die Operation in Tiefschlaf (Analgosedierung bzw. Intubationsnarkose) durchgeführt werden.

Bitte essen Sie erst wieder, wenn die Wirkung der örtliche Betäubung nachgelassen hat.

Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt und Hausarzt

Für alle chirurgischen Eingriffe ist es sehr wichtig, dass wir Ihre eventuell vorhandenen Krankheiten kennen. Deswegen nehmen wir häufig mit Ihrem Hausarzt und Zahnarzt Kontakt auf, um zu Ihrer Sicherheit den Eingriff für Sie optimal vorzubereiten.
Als Ärzte richten wir dabei besonderes Augenmerk auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems einschließlich Diabetes mellitus, der Blutgerinnung und auf Infektionsschutzmaßnahmen.
Je nach Vorerkrankung können wir den Eingriff jederzeit zusammen mit unseren Anästhesisten durchführen, um unsere Patienten nach modernsten Gesichtspunkten während des Eingriffs zu betreuen.

Welche Verfahren zur Schmerzausschaltung gibt es in  unserer Praxis?

a) Lokalanästhesie
b) Tiefschlaf (Analgosedierung)
c) Ambulante Vollnarkose (Intubationsnarkose)

a) Die Lokalanästhesie ist die örtliche Schmerzausschaltung, die im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich als sogenannte Infiltrationsanästhesie direkt im Operationsgebiet und als sogenannte Leitungsanästhesie am Austrittspunkt eines sensiblen Nervenastes vorgenommen werden kann.
In der Regel ist dem Lokalanästhetikum ein gefäßverengender Zusatz (Adrenalin, Epinephrin) beigefügt, der das Betäubungsmittel länger am Ort hält und eine Blutarmut im Operationsgebiet zur besseren Übersicht ermöglicht.

b) Die sogenannte Analgosedierung (Tiefschlaf) ist ein Verfahren, das erst dank neuer Narkotika möglich geworden ist. Dabei schläft der Patient so fest, dass er absolut nichts von der Operation mitbekommt. Andererseits muß er nicht beatmet werden; er atmet selbständig. Daher entsteht auch nicht das typische Rauhigkeitsgefühl im Hals durch den Narkoseschlauch (Tubus) und man kommt wesentlich früher und leichter wieder auf die Beine.
Regelmäßig kommt es danach zur einer Erinnerungslücke (retrograde Amnesie) für die Zeit des Eingriffs und die Stunden im Anschluß daran.
Nach einer Ruhezeit von 1 bis 3 Stunden in unserem Aufwachraum können unsere Patienten in Begleitung eines Erwachsenen nach Hause gehen.
Aus Sicherheitsgründen muß man allerdings auch für diese Betäubungsverfahren nüchtern zu dem Eingriff kommen, d.h. mindestens 6 Stunden vorher weder essen noch trinken und auf keinen Fall rauchen!
Selbstverständlich werden Sie dabei von unserem Anästhesieteam betreut und mit Geräten wird Ihre Herz-Kreislauf-Situation permanent überwacht.

c) Die Intubationsnarkose ist die bekannte Vollnarkose, bei der Sie von Anästhesisten beatmet werden. Auch hierfür müssen Sie unbedingt nüchtern kommen.

Dinge, die Sie nach einer Operation im Mund-, Kiefer- und  Gesichtsbereich wissen sollten

Mögliche Nebenwirkungen nach der Operation

Blutung: Bei einer Nachblutung beißen Sie eine Stunde lang fest auf ein sauberes gerolltes Stofftaschentuch oder einen Tupfer (z.B. aus dem Verbandskasten). Bitte während dieser Zeit nicht auswechseln.
Halten Sie den Kopf aufrecht und kühlen Sie Ihre Wange von außen.
Wenn die Blutung weiterhin besteht, rufen Sie Ihren Behandler an.

Schwellung: Sie können eine mögliche Schwellung durch äußeres Auflegen einer Kühlpackung aus Ihrem Kühlschrank auf den operierten Bereich reduzieren. Am wirksamsten ist ein Auflegen mit Unterbrechung (z.B.: Packung 20 Minuten auflegen und dann für 20 Minuten entfernen). Halten Sie tagsüber den Kopf aufrecht. Sitzen ist besser als Liegen. Lagern Sie auch nachts Ihren Kopf höher als den restlichen Körper. Schlafen Sie nach Möglichkeit nicht auf der operierten Seite des Kopfes.

Medikamente: Wenn Ihnen Ihr Behandler Schmerzmittel und/oder Antibiotika verschrieben hat, halten Sie sich bitte an die angegebene Dosierung.
Bitte nehmen Sie keine Schmerzmittel ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, die eine blutverdünnende Wirkung haben, wie z.B.: Aspirin© oder Dolomo© (Wirkstoff: Acetylsalicylsäure)!
Achtung: Bei Einnahme von ASS© (100 mg bzw. 300 mg) kein Ibuprofen© einnehmen.

Wann sollten Sie Ihren Behandler anrufen?

– Wenn Sie mehrere Tage nach der Operation immer noch anhaltende Beschwerden, eine deutliche Schwellung, pochende Schmerzen oder Fieber haben.

– Wenn eine erneute Blutung auftritt.

Wichtig: Halten Sie sich bitte in Bezug auf Nachkontrolltermine an die Anweisung Ihres Behandlers.

Weitere Verhaltensregeln

Auto fahren: In den ersten Stunden nach der Operation ist Ihre Fahrtüchtigkeit aufgrund der erhaltenen Betäubung und der Schmerzmittel beeinträchtigt. Bei Operationen in Narkose (oder Sedierung) dürfen Sie an diesem Tag (oder 24 Stunden lang) generell nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, bitte organisieren Sie sich unbedingt eine Begleitperson für den Rückweg oder fahren Sie auf eigene Kosten mit dem Taxi. Außerdem sind Sie an diesem Tag nicht mehr geschäftstüchtig. Bitte fragen Sie Ihren Behandler, ob und wie Sie möglicherweise davon betroffen sind.

Essen und Trinken: Trinken ist schon bald nach der Operation möglich. Vermeiden Sie heiße Getränke. Essen Sie bitte erst, wenn die örtliche Betäubung ganz nachgelassen hat, damit Sie sich nicht auf die Zunge oder Wange beißen. Wir empfehlen Ihnen weiche, breiige Kost (z.B.: Kartoffelpüree, Nudeln, Suppen, Eintöpfe, etc.); bitte auf krümelige und krosse Nahrung (z.B.: Knäckebrot, Müsli, Nüsse, Chips, etc.) für ein paar Tage verzichten.

Reizstoffe: Reizstoffe können Komplikationen (Wundheilungsstörungen und Entzündungen) verursachen. Deshalb ist es ratsam, Alkohol und Kaffee in den ersten drei Tagen nach dem Eingriff zu meiden und in der Woche nach dem Eingriff keinesfalls zu rauchen.

Sport: Vermeiden Sie anstrengende sportliche Aktivitäten in den ersten fünf Tagen nach der Operation. Spaziergänge an der frischen Luft sind möglich und empfehlenswert. Vermeiden Sie bitte intensive Sonneneinstrahlung und Hitze.

Zahnpflege: Bitte putzen Sie in den ersten beiden Tagen nach der Operation die Zähne ohne Zahnpasta, danach können Sie wieder ganz normal mit Zahnpasta putzen. In den ersten 8 Stunden nach dem Eingriff den Mund nicht spülen, da dies Nachblutungen verursachen kann. Sollten Sie eine Mundspülung verordnet oder empfohlen bekommen haben, beginnen Sie bitte erst einen Tag nach dem Eingriff.

Ihr Praxisteam wünscht Ihnen eine schnelle und komplikationslose Genesung!

Verhaltensmaßnahmen nach der OP

Verhaltensmaßnahmen nach der OP